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Berufsbilder unseres Fachpersonals
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Um optimale Grundlagen für die Entwicklungsbiographie von Kindern zu legen, muss für die Jüngsten die bestmöglichste Bildung und Förderung sichergestellt sein.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt die Lebenshilfe die notwendige Zahl geeigneter Fachkräfte und Fachkräfte mit ergänzenden Qualifikationsprofilen.
Fachkräfte in diesem Sinne sind staatlich anerkannte Erzieherinnen, zum Teil mit der Zusatzqualifikation als Motopädin, als Ergotherapeutin und Anleiterinnen zur Umsetzung einer Verhaltenstherapie, DiplomsozialpädagogInnen, staatlich anerkannte Heilpädagoginnen und Krippenerzieherinnen.
Der Personalschlüssel bemisst sich aus der Anzahl der angemeldeten Kinder in der Kindertagesstätte und der Altersstruktur der Kinder (ThürKitaG §14).
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Staatlich anerkannter Erzieher
Diese Pädagogen sind in der vorschulischen Erziehung, in der Heimerziehung sowie in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit tätig.
In Kindertagesstätten sind sie für die Erziehung, Bildung und Pflege der Kinder in Zusammenarbeit mit den Eltern verantwortlich.
Die Erzieher betreuen die Kinder in Gruppen, fördern das soziale Verhalten und helfen dem einzelnen Kind bei seiner Persönlichkeitsentwicklung.
Diese Pädagogen regen ein breit gefächertes Betätigungsfeld an.
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z.B.:
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- körperliche und geistige Aktivitäten
- Spiel
- Sport
- Umwelterfahrung
- kreatives Erleben u.v.m.
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Der Respekt und die Achtung vor der Eigenart eines jeden Kindes gehört zu den wichtigsten Grundhaltungen eines Erziehers. Um den jeweiligen Erziehungs- und Bildungsansprüchen gerecht werden zu können, muss der Erzieher über über viel Beobachtungsgabe, Allgemeinwissen, Schöpfertum und Teamgeist verfügen.
Das Berufsbild lässt jedoch auch großen Raum für Selbstständigkeit, Kreativität und eigene Planung zu.
Der Erzieher, der viel Neues erleben und erlernen möchte, das Staunen noch nicht verlernt hat, kann Kinder richtig verstehen.
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Heilpädagoge
Die Heilpädagogik ist eine wissenschaftliche Disziplin der Pädagogik. Sie beschäftigt sich mit Menschen deren Entwicklung unter erschwerten Bedingungen verläuft.
Entsprechend ihrer beruflichen Ausbildung wirkt die Heilpädagogin auf Entwicklungs- und Beziehungsprozesse ein. Dabei geht es immer um die Förderung der Gesamtperson in ihrem sozialen Umfeld.
Das Aufgabengebiet der Heilpädagogin umfasst:
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Feststellen des aktuellen Entwicklungsstandes des behinderten, von Behinderung bedrohten oder entwicklungsverzögerten Kindes
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Erstellen von Förderkonzepten
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Enge Zusammenarbeit mit Eltern, Ärzten, Psychologen und Therapeuten
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Erstellen von Entwicklungsberichten
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Heilpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit - Dabei stehen der Heilpädagogin eine Vielzahl von Methoden zur Verfügung (z.B. Wahrnehmungsförderung, heilpädagogisches Spiel, Übungsbehandlungen, Psychomotorik, Rhythmik, Entspannungsübungen)
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Ergotherapeut
Das Wort Ergo in Ergotherapie stammt aus dem Griechischen und ist abgeleitet von "ergon", mit der Bedeutung von "tätig sein".
Das Arbeitsfeld der Ergotherapeutin erstreckt sich über viele Einrichtungen (z.B. Kliniken, Altenheime und auch Kindertagesstätten).
Ihr Aufgabengebiet umfasst die Therapie von Menschen mit motorisch-funktionellen, sensomotorisch-perzeptiven, neuropsychologischen, neurophysiologischen oder psychosozialen Störungen.
In der Ergotherapie steht die Interaktion mit der Umwelt und somit das Handeln im Vordergrund. Setzt sich das Kind spielerisch mit verschiedenen Techniken, Materialien oder Geräten auseinander, so übt es damit auch seine körperlichen, seelische und geistigen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Erzielte Ergebnisse, Lernerfolge und verbessertes Körperbewusstsein stärken das Selbstwertgefühl und die Selbstständigkeit der Kinder.
Im Vorschulalter werden Kinder mit unterschiedlichen Symptomen gefördert.
Dazu gehören z.B.:
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körperliche, geistige, seelische Entwicklungsverzögerungen
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mangelnde Konzentration und Ausdauer
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Störung bei der Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesreizen
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Verhaltensauffälligkeiten in Form von übermäßiger Angst, Aggression, Passivität oder Hyperaktivität
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Störung oder Ausfälle im Bewegungsapparat, Grobmotorik, Feinmotorik, Graphomotorik, Koordination
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Auffälligkeiten im Sozialverhalten
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Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADS / ADHS
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Therapieschwerpunkte bei der Behandlung von Kindern sind z.B.:
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Verbesserung des Gleichgewichts und der Koordination von Bewegungsabläufen
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Förderung der taktilen, visuellen und akustischen Wahrnehmung
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Aufbau angemessener Muskelspannung
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Entwicklung und Verbesserung geistiger Fähigkeiten, der Konzentration und Ausdauer
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Förderung und Verbesserung der Fein- und Graphomotorik
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Sammeln spezifischer Material- und Umwelterfahrung durch handwerkliche und gestalterische Techniken
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Linkshändertraining
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Weiterentwicklung der Selbstständigkeit
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Verbesserung von Handlungsplanung und Handlungsausführungen
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Motopäde
Ein chinesisches Sprichwort lautet:
Ich höre und vergesse.
Ich sehe und behalte.
Ich tue und verstehe.
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Bewegung, planvolles Handeln und Denken hängen eng zusammen. Deshalb soll nach Möglichkeit Lernen mit Tätigkeit verbunden sein.
Die Bewegung steht im Mittelpunkt der Arbeit einer Motopädin. Sie will eine ganzheitliche Erziehung und Persönlichkeitsbildung über motorische Lernprozesse unterstützen und und anregen.
Einsatzgebiete können unter anderem sein:
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Störungen in verschiedenen Wahrnehmungsbereichen (Tastempfindlichkeiten, Bewegungs- und Gleichgewichtsempfinden, akustischer und visueller Bereich)
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Störungen im Hinblick auf die eigene Körperlichkeit
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Störungen in der Hand- und Fußgeschicklichkeit
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Verhaltensstörungen
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Zur Ausbildung der Motopädin gehören verschiedene Entspannungstechniken, wie Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation und Thai Chi. Inbegriffen sind auch Förderungs- und Übungsprogramme in Bezug auf Motorik und Wahrnehmung, wie:
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Wassergymnastik
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Bewegungsbaustellen
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Kooperative Bewegungsspiele
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Tanzen und Bewegung nach Musik
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u.v.m.
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